Campingwelt-Blog

Blick auf das Höllengebirge
Attersee

Unser Pfingst-Kurzurlaub im Inselcamp

Veröffentlicht am 12. Juni 2019

Inselcamp: Schon der Name schwört Bilder von einer paradiesischen Natur, funkelndem Wasser und ganz viel Spaß und Erholung herauf. Das Ziel für unseren heiß ersehnten Kurzurlaub stand also schnell fest, und so fuhren wir bei besten Wetteraussichten mit unserem Wohnmobil über Pfingsten an den herrlichen Attersee. Für die Anreise benötigten wir aus unserer Heimatstadt Salzburg nur rund 30 Minuten.
 

Wir, das sind übrigens mein Mann Markus (45), unsere beiden Kinder Sebastian (9) und Isabella (6) und ich, Sabine (ebenfalls 45).
So toll sich der Name Inselcamp im Internet auch gelesen hatte, die Realität war noch viel schöner und faszinierender! Die weitläufige und parkähnliche Anlage liegt direkt am Südufer des Attersees und begeisterte uns von der ersten Sekunde an. Unsere Kinder konnten es kaum erwarten, das Inselcamp mit seinen sattgrünen Wiesen, den Schatten spendenden Bäumen und natürlich dem glitzernden Wasser zu erkunden.

Ein Paradies für die ganze Familie

Die fünf Tage zwischen dem 07. und dem 11. Juni wurden für uns alle zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unser neunjähriger Sebastian konnte sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und fischen gehen. Und nicht nur das: Mit vor Begeisterung glühenden Wangen nahm er an der kostenlosen fachmännischen Führung zum Thema „Laichzug der Perlfische in der Seeache“ teil. Das einzigartige Naturschauspiel ließ sich direkt vom Campingplatz aus verfolgen und war für unseren Sohn absolut das Größte!


Später lernte er sogar einen Fischer kennen, der gerade einige prächtige Aale gefangen hatte. Beide „fachsimpelten“ eine ganze Weile und unser Bub erfuhr einige spannende „Anglergeheimnisse“. Einfach super fand er auch den Kletterturm.

 

Unsere kleine Isabella kam ebenfalls auf ihre Kosten. Täglich stattete sie dem Schwanennest einen Besuch ab, um immer wieder fasziniert festzustellen, dass sich die Anzahl der Eier vergrößerte. Stolz zeigte sie uns auch eine weitere Entdeckung: das etwas kleinere, aber nicht minder spannende Nest der Blässhühner. Doch natürlich waren unsere Kinder nicht nur alleine „auf Achse“, wenngleich mein Mann und ich die Zeit zu zweit sehr genossen.

Viel Zeit zum Staunen, Lachen und Genießen

Der gemeinsame Spaziergang durch den Märchenwald hat uns alle total verzaubert. Überall luden bekannte und liebevoll gestaltete Märchenfiguren zum Betrachten (und Erzählen) ein, außerdem gibt es hier einen großen Spielplatz zum Austoben und für uns Erwachsene traumhafte Aussichtspunkte, die uns einzigartige Ausblicke auf den Attersee und das Höllengebirge schenkten.


Ein weiterer Höhepunkt war die romantische Schifffahrt auf dem Attersee. Während wir vom Wasser aus die herrliche Natur und die prächtigen Villen am Ufer bewunderten, gönnten wir uns leckere Getränke und köstlichen Kuchen.


Kurz vor unserer Abreise unternahmen wir dann noch eine kleine Baum-Exkursion: Die vielen verschiedenen Bäume im Inselcamp sind nämlich mit informativen Schildern versehen. Ein spannender Bio-Unterricht zum Anfassen also!

Erholsamer kann Familienzeit nicht sein

Leider ging unser Kurzurlaub viel zu schnell zu Ende. Wir sind uns jedoch einig, dass wir dem Inselcamp wieder einmal einen Besuch abstatten werden.

 

Und schon jetzt haben wir uns vorgenommen, beim nächsten Mal länger zu bleiben, denn es gibt am Attersee noch viel mehr zu entdecken!